"Ehre jeden als Lehrer, von dem Du etwas gelernt hast" (Talmud "Lehre")

Charles-Valentin Alkan
Paris, 30.November 1813- 29.März 1888

Französischer Komponist, Klaviervirtuose, Organist, Pädagoge, Forscher der Möglichkeiten des modernen Klaviers und der spieltechnisch evolutiven Mittel. 

Sein Schaffen bestand überwiegend aus Klavierwerken, die kompositorisch, technisch, stilistisch eine außergewöhnliche Emphase besitzen, ebenso symphonisch-pianistisch eine idiosynkratische Genialität aufweisen.

Geprägt durch seine jüdische Herkunft galten seine weiteren Interessen insbesondere dem Studium der Bibel und des Talmuds.

 

 

Wenn man C. V. Alkan gemeinsam mit seinen Zeitgenossen und Freunden Frédéric Chopin und Franz Liszt vergleicht, kann man sehr wohl von einem klavierhistorischen Dreigestirn sprechen. 

Die spieltechnischen Anforderungen an den jeweiligen Pianisten, welcher sich dem Werk Alkans widmet, sind sowohl immens, wie auch pianistisch sehr verlockend.
Es ist nicht auszuschließen, dass gerade die Komplexität und Schwierigkeit seiner Werke bereits zu seiner Zeit die meisten Pianisten davon abhielt, diese im Konzert aufzuführen. 

Die Tradition zeigt auch, dass Alkan sehr geschätzt und begehrt wurde:
Ferruccio Busoni, Anton Rubinstein, Sergei Rachmaninoff, um nur ein paar Namen zu nennen, haben bei ihren Konzerten regelmäßig Werke von C. V. Alkan aufgeführt.

Aber wer war Charles-Valentin Alkan wirklich? Welche musikalische Botschaft versteckt sich hinter seinen Kompositionen, welche besondere Bedeutung hat seine pianistische Kunst in Bezug auf das polyphone Klavierspiel?

Wir wollen nun eine gemeinsame Reise machen, die uns in die Welt dieses einzigartigen Klaviergenies führen wird.

 

 

 

 

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